6 Schritte, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufst, bevor du ihn erstellst

6 Schritte, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufst, bevor du ihn erstellst

Die Presell-Strategie – 6 Schritte, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufen kannst, bevor du ihn erstellst.

Bevor ich dir gleich die 6 Schritte gebe, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufen kannst, bevor du ihn erstellst, möchte ich dir ganz kurz erzählen, warum ich dir diese wertvollen Informationen weitergeben möchte. Ich erinnere mich noch an die Nachtschicht im Hotel in Wolkenstein, als mein Mann und ich versucht haben, auf den letzten Drücker das 2. Modul meines ersten Onlinekurses fertigzustellen und über das Hotel-WLAN hochzuladen. Wir haben uns abgewechselt beim Schlafen, sodass wir es gerade noch rechtzeitig geschafft hatten alles fertigzustellen, damit die TeilnehmerInnen meines Onlinekurses das Modul rechtzeitig erhielten. Aus unserem Urlaub war mehr Arbeit als Urlaub geworden.

Aber nicht nur im Urlaub habe ich an meinem ersten Onlinekurs gearbeitet. Insgesamt habe ich 8 Wochen damit verbracht, meinen ersten Onlinekurs zu erstellen und durchzuführen. Es hat riesig Spaß gemacht und ich habe wirklich viel gelernt. Ich hatte 100 TeilnehmerInnen im meinem Onlinekurs, aber ich habe genau 0 Euro damit verdient. Das heißt: Ich habe 8 Wochen lange gearbeitet, ohne einen Cent zu verdienen.

Jetzt denkst du vielleicht: Warum hast du das eigentlich so gemacht? Das ist eine gute Frage. Der Grund, warum ich das so gemacht habe, war, dass ich durch das Feedback meiner Teilnehmer und TeilnehmerInnen erfahren habe, welche Inhalte sie sich für die jeweils nächsten Module gewünscht haben, und auch um viele Testimonials zu erhalten, damit ich meinen Kurs später besser verkaufen kann. Es ist eine Methode, um einen Onlinekurs wirklich schnell in die Welt zu bringen, weil man keine Ausreden mehr hat. Denn man erstellt die Kursinhalte während der Woche und muss jeden Sonntag Abend, oder am frühen Montag morgen, liefern, weil die Teilnehmer ja am Anfang der Woche die Module deines Onlinekurses bekommen.

Ich habe so viel daraus gelernt, aber auf der anderen Seite habe ich auch so viel falsch gemacht. Ich hatte auf einmal das Gefühl zu geben, zu geben, zu geben und nichts dafür zurückzubekommen. Es kamen Gedanken in den Sinn wie „Meine Arbeit ist nichts wert“, „Die TeilnehmerInnen machen nur mit, weil der Kurs kostenlos ist“. Ich habe mich ausgepowert gefühlt und nicht erfüllt, von dem was ich erschaffen hatte. Obwohl der Kurs großartig war. Es war einfach ein inneres Ungleichgewicht. Als ich das realisierte, das war der Punkt, an dem ich entschieden habe, das möchte ich so nie mehr machen.

Ich habe mich auf die Suche begeben, um Wege zu finden, wie man dies ändern kann.

Und wenn ich damals schon gewusst hätte, was ich heute weiß, dann hätte ich vieles anders gemacht und meinen ersten Onlinekurs niemals kostenlos durchgeführt.

Als Unternehmer entwickelt man sich immer weiter, man verändert seine Perspektive, man macht Erfahrungen, lernt neues Wissen. Es ist eine Reise, und wie großartig ist es, dass man sich immer weiterentwickeln darf.

Ich möchte, dass du nicht den gleichen Fehler begehst, dass du aus meinem Fehler lernst. Und ich habe mir gedacht, dass du dieses Wissen, was ich mit dir teilen werde, vielleicht wertvoll und hilfreich findest, sodass du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie bereits verkaufen kannst, bevor du ihn erstellst.

Wie du mit der Presell-Strategie deinen Onlinekurs verkaufen kannst …

Es bedeutet, dass du deinen Onlinekurs verkaufst, bevor du deinen Kurs erstellst, und dass du dann deinen Kurs Woche für Woche erstellst und an deine zahlenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen auslieferst.

Du kannst deinen Kurs dann live oder als pre-rekordete Module an deine zahlenden Kunden ausliefern. Eventuell hast du das erste Modul bereits erstellt, aber alle anderen Module erstellst du dann Woche für Woche, während du deinen Kurs durchführst. Auf diese Weise hast du dann nach dem Durchgang einen fertigen Onlinekurs erstellt. Das ist ein bisschen stressig, den Kurs auf diese Weise zu erstellen. Aber das muss nicht schlecht sein, denn zum einen bist du bereits für die Erstellung deines Kurses bezahlt worden, und zum anderen führt dieser Weg dazu, dass du deinen Kurs viel schneller erstellst und dich nicht in der Perfektionsfalle verlierst, d.h dass du Woche für Woche an dem Kurs arbeitest und nicht weiterkommst. Manchmal ist es hilfreich diesen Druck zu haben, um ein Projekt fertigzustellen. Und vielleicht ist die Presell-Strategie genau der richtige Ansatz für dich, schneller in die Umsetzung zu kommen.

Diese Strategie ist nicht für jeden geeignet, deshalb gebe ich meinen Studenten in meinem Kurs „Online Business Creator Academy“ die Wahl, ob sie die Presell-Strategie nutzen möchten oder ob sie den Onlinekurs mit anderen Launch-Strategien verkaufen möchten.

Ich habe diese Episode erstellt, um dir die Möglichkeit zu geben herauszufinden, ob die Presell-Strategie für dich die richtige Entscheidung ist.

Gleich werde ich dich durch die 6 Schritte führen, wie du deinen Kurs vorverkaufen kannst. Und ich werde dir auch die Dinge sagen, die du wissen musst, damit du dein Angebot erstellen kannst.

Bevor ich dich gleich durch die 6 Schritte führe, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufen kannst, möchte ich darüber sprechen, warum ich denke, dass das eine smarte Strategie ist.

Der erste Punkt ist, dass du dein Kursthema dadurch wirklich validierst.

Das heißt, du erhältst den ultimativen Beweis dafür, dass es sich lohnt diesen Kurs zu erstellen. Verkauf ist der beste Beweis. Das ist jedoch nicht der erste Schritt, bevor du deinen Onlinekurs erstellst, denn bevor du dein Kursthema definierst, interviewst du zunächst deine Wunschkunden. Du findest so heraus, was sie sich wünschen, was sie brauchen, was ihre Herausforderungen sind. Das ist ein wichtiger Punkt, damit du weißt, dass deine Onlinekurs-Idee funktioniert, bevor du deinen Onlinekurs vorverkaufst. Die Presell-Strategie ist sozusagen eine zweite Validationsstufe, wodurch du noch mehr über deinen Wunschkunden erfährst und lernst.

Der zweite Punkt ist, dass du mit der Presell-Strategie mehr Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnst.

Denn wenn es Menschen gibt, die für deinen Onlinekurs zahlen, dann wirst du direkt merken, wie gut es sich anfühlt etwas anzubieten, das Menschen wirklich weiterhilft und wofür sie bereit sind zu zahlen.

Der dritte Punkt ist, dass du Einnahmen generierst.

Du wirst dafür bezahlt, deinen Onlinekurs zu erstellen. Das heißt: Du musst nicht wochenlang an deinem Onlinekurs arbeiten, bevor du ihn vielleicht verkaufen kannst. Oder, wenn du es so wie ich bei meinem ersten Onlinekurs gemacht hast, dass du den Onlinekurs zwar mit echten Teilnehmern durchführst, aber kein Geld dafür bekommst. Das wird dir mit der Presell-Strategie nicht passieren. Um einen Onlinekurs zu erstellen wirst du Ausgaben haben für Tools und Equipment und deshalb ist es gut, wenn du mit der Presell-Strategie vorab Einnahmen erzielst.

Der vierte Punkt ist: Du gewinnst Momentum.

Es keine Ausreden mehr gibt, den Kurs nicht zu erstellen. Das heißt, du musst in die Umsetzung gehen, es gibt kein zurück. Der Weg ist vorgezeichnet und wird dich dazu bringen, dass du schon bald deinen eigenen Onlinekurs erstellt haben wirst. Was dir helfen wird, einen guten Kurs zu erstellen, ist, dass du vorab eine durchdachte Kursstruktur erstellst, bevor du darüber nachdenkst, deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie zu verkaufen.

In meinem Onlinekurs „Online Business Creator Academy“, gehe ich auf das Thema Preselling noch detaillierter ein, mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Guides und Templates um dir zu helfen, deinen Onlinekurs so schnell wie möglich zu erstellen und zu launchen.

Auf diesem Foto sieht man einen Bildschirm mit dem Logo der Online Business Creator Academy, der Onlinekurs, in dem du lernst, wie du deinen Onlinekurs erstellst und launchst.

Wenn du möchtest, dass ich dich bei der Umsetzung deiner Presell-Strategie begleite und du mehr von mir darüber lernen magst, dann möchtest du in der Online Business Creator Academy dabei sein. Die Türen der OBCA sind gerade geschlossen, aber wenn du von mir benachrichtigt werden möchtest, wann die Online Business Creator Academy erneut startet, >> dann geh auf diese Website und trag dich hier ein. Und dann informiere ich dich, sobald der neue Durchgang beginnt, sodass du dann entscheiden kannst, ob du bei meinem Signature-Programm Online Business Creator Academy dabei sein möchtest.

Lass uns jetzt in die 6 Schritte einsteigen, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie verkaufen kannst, bevor du ihn erstellst:

Schritt 1: Erstelle dein unwiderstehliches Launch-Angebot

Bevor du deinen Onlinekurs vorverkaufen kannst, musst du zunächst genau wissen, was du verkaufen möchtest und wem dein Onlinekurs am besten hilft. Das heißt, du musst superklar sein über dein Kursthema und deine Kursinhalte. Du musst wissen, welche Ergebnisse deine TeilnehmerInnen mit deinem Kurs erreichen können. Du musst wissen, was du für deinen Kurs verlangen möchtest. Und ich werde dich jetzt gleich durch ein paar Fragen führen, die dir helfen werden, dieses Angebot zu erstellen.

Frage #1:
Welches konkrete Problem löst du mit deinem Onlinekurs?

Frage #2:
Für wen ist dein Onlinekurs besonders gut geeignet? Das ist dein Wunschkunden-Avatar, was ist dein idealer Kunde, für den du diesen Kurs konzipierst?

Frage #3:
Welche Ergebnisse können deine TeilnehmerInnen mit deinen Onlinekurs erzielen?

Frage #4:
Wie viele Module enthält dein Onlinekurs und welche Boni wirst du anbieten?

Frage #5:
Wie lange wird es dauern, dein Programm zu durchlaufen?

Frage #6:
Wie lange dauert es, bis deine TeilnehmerInnen Ergebnisse sehen?

Frage #7:
Welche Form von Unterstützung werden deine TeilnehmerInnen von dir erhalten?

Frage #8:
Wirst du eine begleitende Facebook-Gruppe anbieten?

Bedenke bei den Fragen 7 und 8: Je mehr Zugang die TeilnehmerInnen zu dir erhalten, desto mehr kannst du für deinen Kurs verlangen.

Als nächstes möchtest du dir überlegen, wieviel du für deinen Onlinekurs verlangen möchtest. Für welchen Preis möchtest du deinen Onlinekurs anbieten?

 

Schritt Nummer 2: Erstelle eine Landingpage, auf der man sich auf die Warteliste für deinen Onlinekurs eintragen kann.

Nachdem du genau weißt, welches Angebot du machen wirst, erstellst du eine Landingpage, auf der man sich mit dem Namen und der Email-Adresse eintragen kann, wenn man sich für das Thema interessiert, zu dem du einen Onlinekurs anbieten wirst.

Jetzt fragst du dich vielleicht: Was ist eine Landingpage? Eine Landingpage ist eine Webseite ohne Menüführung und ohne ablenkende Links. Eine Landingpage ist ausgerichtet auf ein bestimmtes Ziel. Das Ziel, das diese Landingpage hat, ist, den Websitebesucher zu einer Handlung zu bewegen. Und die Handlung, die der Website-Besucher auf deiner Landingpage vornehmen soll, ist die, dass er sich auf die Warteliste für deinen Onlinekurs einträgt, damit du ihm Bescheid sagen kannst, wann dein Onlinekurs startet. Ich erstelle meine Landingpages direkt mit dem Theme Divi. Wichtig ist zu wissen, dass du im Footer deiner Landingpage auf jeden Fall die Links zum Impressum und deiner Datenschutz-Seite benötigst, ansonsten hat diese Seite keine weiteren Links.

Auf der Landingpage fügst du weitere Informationen über deinen Kurs ein. Hier möchtest du deine TeilnehmerInnen neugierig auf deinen Kurs machen. Du möchtest sagen, für wen dein Kurs geeignet ist und dass sie die ersten sein werden, die erfahren, wann dein Kurs startet. Du kannst auch einen Hinweis geben, dass die ersten, die sich eintragen, ein spezielles Angebot erhalten oder dass du unter den ersten Einträgen einen deiner Kurse verlost. Das sind Optionen, die du machen kannst, aber du musst sie nicht unbedingt machen. Geh hier mit deinem Herzen, was sich für dich richtig anfühlt. Wenn man das erste Mal mit einem Onlinekurs rausgeht, dann kann es sich besser anfühlen, wenn man beim ersten Durchlauf einen Rabatt anbietet. Das wäre eine Möglichkeit, wenn du deinen Kurs als Betakurs behandeln und dir von den Leuten dazu Feedback einholen möchtest nach den einzelnen Modulen. Wie in meinem Intro erwähnt, habe ich meinen ersten Kurs komplett kostenlos auf diese Weise durchgeführt, ich habe mir nach jedem Modul Feedback eingeholt. Anstelle deinen Kurs kostenlos durchzuführen, kannst du mit einem Rabatt arbeiten für deine Gründungsmitglieder, wenn sich das für dich besser anfühlt. Denn so ist es für dich vielleicht etwas einfacher, um nach Feedback zu den Modulen zu fragen, wenn die Leute deinen Kurs belegen.

Nachdem sich jemand eingetragen hat, willst du eine erste Email versenden, in der du weitere Informationen über deinen Kurs veröffentlichst. Du willst schon mal eine grobe Idee geben, wann dein Kurs voraussichtlich starten wird und du willst hier in die Email weitere Informationen einfügen über deinen Onlinekurs. Du willst hier ein bisschen mehr verraten, als du es auf der Landingpage tust. Was du ebenfalls in diese Email einfügen kannst ist einen Link zu deinen Blogartikel, der zu deinem Onlinekursthema passt. Du kannst hier so etwas schreiben wie „Ich habe hier einen Blogartikel mit wertvollen Tipps zum Thema X,Y,Z.“

Als nächstes willst du Leute auf deine Anmeldeseite schicken.

Schritt Nummer 3: Erstelle einen 6-wöchigen Content-Highway.

Erstelle 6 Wochen lang Content, der auf deinen Onlinekurs hinführt. Das heißt, du wählst ein Medium aus, entweder deinen Blog, deinen Podcast, deinen Videoblog oder ein Facebook-Live, und du erstellst in einem dieser Medien, für das du dich entschieden hast, 6 Wochen lang Inhalte, die zu deinem Onlinekursthema passen. Das heißt, du erstellst und veröffentlichst jede Woche z.B. einen Blogartikel, der auf deinen Onlinekurs hinführt, wenn du dich dazu entschieden hast, dass der Blog das Medium ist, das du nutzen möchtest. Dann erstellst du 6 Blogartikel, jede Woche einen. Nutze deine Social Media-Kanäle, um weitere Besucher auf deinen Blogartikel zu senden. Wähle das Medium aus, das sich für dich am einfachsten anfühlt. Wenn du deinen Content veröffentlichst, dann willst du darauf achten, dass du deinen Content immer am selben Tag, um dieselbe Uhrzeit veröffentlichst. Das heißt, hier willst du einem konkreten Zeitplan folgen, also zum Beispiel, wenn du dich entschieden hast, deinen Content am Montag Nachmittag um 16 Uhr zu veröffentlichen, dann willst du in den 6 Wochen an jedem Montag Nachmittag um 16 Uhr deinen neuen Content veröffentlichen. Auch in deinen Social Media Kanälen willst du zur jeweils selben Zeit auf deinen neuen Content hinweisen, damit sich die Leute daran gewöhnen, dass es um diese Uhrzeit Neues von dir gibt. Warum willst du das so machen? Dieser Weg positioniert dich als Experte für das Thema und du hast jede Menge Gelegenheit, über deinen Onlinekurs zu sprechen, der demnächst bald startet. In jedem Blogartikel und in jedem Social Media Post willst du am Ende einen Call-to-Action einfügen. Du kannst zum Beispiel so etwas sagen wie „Wenn dir das gefallen hat, was ich dir hier unterrichtet habe, und du möchtest mehr von mir lernen, ich bin gerade dabei einen neuen Onlinekurs zu entwickeln, in dem ich noch viel tiefer in diesen Bereich einsteige. Der Kurs heißt X,Y,Z und das Ziel des Kurses ist es dir dabei zu helfen, das Ergebnis zu erreichen. Wenn du eine der ersten sein möchtest, die davon erfährt, dann geh auf die Website XYZ , trag dich hier auf die Early-Bird-Liste oder die VIP-Warte-Liste ein.“ Überlege dir hier einen ansprechenden Namen für deine Warteliste.

Und wenn du einen Rabatt anbietest, kannst du sagen, dass die ersten XX Teilnehmer oder TeilnehmerInnen, die sich eintragen, ein spezielles Angebot erhalten oder dass du unter den ersten XX Eintragungen deinen Onlinekurs verlost.

Dein Ziel ist, viel Traffic auf diese Anmelde-Seite deines Onlinekurses zu bringen, damit du Leute auf deine Newsletter-Liste bringst, die sich für deinen Onlinekurs interessieren. Sodass du dann, wenn du deinen Onlinekurs vorverkaufen möchtest, eine Liste mit potenziellen Käufern hast, die sich für deinen Onlinekurs interessieren.

Ich habe zu dieser Episode eine Checkliste erstellt, die dich durch alle 6 Schritte deiner Presell-Strategie führt. >> Klicke hier, um dir die Checkliste herunterzuladen.

Schritt Nummer 4: Richte deine Online-Bezahlmöglichkeit ein.

Du möchtest digital Geld empfangen können. Die einfachste Möglichkeit, digital Geld zu empfangen ist über einen Paypal-Link. Im Anschluss musst du allerdingst dann noch eine Rechnung erstellen, denn Paypal dient in diesem Fall nur dazu das Geld zu empfangen.

Alternativ dazu kannst du auch ein Bestellformular bei einem Zahlungsanbieter wie Digistore24 oder Copecart einrichten. Das wirkt professioneller und du musst dich nicht um die Rechnungsstellung kümmern. Diese Punkte übernimmt alle der Zahlungsanbieter für dich.

Für das Einrichten des Bestellformulars bei den Zahlungsanbietern wie Digistore24 oder Copecart musst du noch ein bisschen mehr beachten und tun. Du benötigst eine kleine Salespage und eine Dankeseite, um dein Produkt bei Digistore24 oder Copecart anzulegen und genehmigen zu lassen. Auf der Salespage und dem Bestellformular gibst du weitere Informationen über deinen Onlinekurs. Du sprichst über die Anzahl der Module, über die Benefits und Ergebnisse, die mit deinem Kurs erreicht werden können, und was die konkreten Inhalte sind, die du mit deinem Onlinekurs anbietest. Wenn du einen Zahlungsanbieter nutzt, sieht es professioneller aus, aber du kannst durchaus auch mit einem Paypal-Link arbeiten für den Vorverkauf deines Onlinekurses für deine Gründungsmitglieder. Ich bin ein Freund davon, Prozesse einfach und schlicht zu halten, aber ich möchte dich ermutigen, hier den Weg zu wählen, der sich für dich besser anfühlt.

Schritt Nummer 5: Biete deinen Onlinekurs mit einem unwiderstehlichen Early-Bird-Angebot für Gründungsmitglieder an.

Wichtig bei diesem Schritt ist, dass du dein Angebot limitierst. Du willst dein Early-Bird-Angebot zeitlich begrenzen. Ich empfehle dir entweder einen 48-Stunden Flash-Sale zu machen oder das Early-Bird-Angebot für Gründungsmitglieder für 5 Tage offen zu halten. Deine Interessenten müssen verstehen, dass das eine einmalige Gelegenheit ist, zu diesem günstigen Preis dabei zu sein und mit dir zusammenzuarbeiten. Deine Interessenten müssen verstehen, dass dies eine Chance ist, die nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht und dann wieder verschwindet. Es geht darum, dass die Leute verstehen, dass sie jetzt handeln müssen. Gelegenheiten haben nur ein kurzes Zeitfenster, und wenn sie diese Gelegenheit nutzen möchten, dann ist es jetzt an der Zeit die Entscheidung zu treffen, bei deinem Kurs dabei zu sein. Das heißt mit diesem Punkt kommen wir in die Promotion-Phase. Du willst den Personen auf deiner Warteliste eine Email senden, in der du ihnen nochmal erklärst, was dein Onlinekurs enthält, welche Ergebnisse sie erreichen können und was er jetzt für kurze Zeit kostet. Du willst in dieser Email auch darüber sprechen, was der Kurs kostet, wenn du ihn zum regulären Preis verkaufst, sodass die Leute verstehen, warum dieses Early-Bird-Angebot ein „No-brainer“ ist dabei zu sein. Sprich in deiner Email darüber, wann der Preis steigen wird und wie lange dieser Early-Bird-Preis gilt und was sie tun müssen, um dieses Angebot zu sichern. Wenn wir über Limitierung sprechen, dann empfehle ich dir, nicht nur das Angebot zeitlich zu limitieren, sondern auch die Anzahl der Plätze, die du für Gründungsmitglieder zum Early-Bird-Preis anbietest.

Durch dieses Prinzip bringst du auch Exklusivität in dein Angebot. Wenn du zum Beispiel deine Plätze auf 10 oder 20 begrenzt und du kannst alle Early-Bild-Plätze belegen, dann wird das dein Selbstvertrauen stärken. Du musst dir superklar über deine Grenzen sein, d.h. wenn das Angebot auf diesen Zeitraum begrenzt ist, dann endet dieses Angebot zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn die Plätze, die du als Early-Bird anbietest, weg sind, dann sind diese weg. Kommuniziere das in deiner Email, damit deine Leser verstehen, dass dies ein einmaliges und exklusives Angebot ist, das nicht mehr verfügbar ist, wenn sie nicht jetzt handeln. Und dann möchtest du den Lesern sagen, wie sie an dieses Angebot kommen. Das heißt du sagst ihnen entweder, dass sie dir schreiben sollen, wenn sie dabei sein wollen, wenn du mit einem Paypal-Link arbeitest. Oder du verlinkst deine Salespage, auf der sie dein Early-Bird-Angebot kaufen können. Während dieser Phase deines Presells möchtest du mehrere Emails versenden. Das heißt, wenn du den 48-Stunden Flash-Sale machst, dann versendest du am nächsten Tag erneut eine Email. Sprich darüber, was das Angebot beinhaltet, wann dein Kurs startet und wie viele Plätze dann noch verfügbar sind, wenn bereits einige gekauft haben. Das heißt, du gibst deinen Interessierten nochmal die Möglichkeit dabei zu sein, bevor dein Angebot endet. Dann sendest du noch eine Email, und zwar eine Stunde vor Verkaufsschluss. Wenn du dich entschieden hast, dein Presell für fünf Tage zu veranstalten, dann willst du mehrere Emails versenden. Auch hier willst du weitere Infos zu deinem Programm in die Emails einfügen und wie sie sich Anzahl der verfügbaren Plätze verringert, was sie hoffentlich tun wird. Der letzte Tag deiner Presell-Phase ist besonders wichtig. Hier willst du eine Email morgens und nochmal eine Stunde vor Verkaufsende versenden, um ein letztes Mal die Möglichkeit zu geben dabei zu sein.

Schritt Nummer 6: Binde die Gründungsmitglieder mit ein.

Du hast deinen Onlinekurs jetzt vorverkauft, du hast zahlende Teilnehmer und TeilnehmerInnen für deinen Onlinekurs gewonnen, aber du hast noch keine Inhalte erstellt. Was machst du also mit deinen Gründungsmitgliedern? Denn du brauchst ja jetzt noch ein bisschen Zeit, um dein erstes oder zweites Modul zu erstellen. Du hast jetzt mehrere Optionen. Entweder du unterrichtest deine Module live oder du erstellst pre-rekordete Videos. Wenn du deinen Onlinekurs live unterrichten kannst, dann wirst du vermutlich schneller starten können, als wenn du die Videos pre-rekordest.

Ganz egal, ob du dich nun für die live oder pre-rekordete Variante entscheidest, du musst den Content für deinen Onlinekurs noch erstellen, du musst die Lernmaterialien und die Unterlagen noch konzipieren, und dafür brauchst du noch ein bisschen Zeit, denn du hast ja noch nicht wirklich mit der Erstellung deines Onlinekurses begonnen. Die Frage ist also: Wie kannst du etwas Zeit gewinnen, um deine Inhalte gut vorzubereiten, obwohl du ja schon zahlende TeilnehmerInnen hast?

Ich empfehle dir in der Phase vor deinem Onlinekurs-Start mit deinen Gründungsmitgliedern regelmäßig Treffen per Zoom durchzuführen. In diesen Treffen kannst du Fragen stellen und schon kleinere Aufgaben geben, die als Vorbereitung für deinen Onlinekurs dienen. Dadurch gewinnst du genügend Zeit, um deine ersten Module gut vorzubereiten. Ich empfehle dir einen Zeitraum von zwei bis maximal vier Wochen dafür vorzusehen. Wichtig ist, dass du das ganz genau kommunizierst, damit deine Gründungsmitglieder wissen, dass der Kurs nicht sofort startet, sondern erst in X Wochen, und dass in der Zwischenzeit einige vorbereitende Übungen auf sie warten. Das heißt, du hältst wöchentlich Kontakt zu deinen Gründungsmitgliedern, du lädst sie per Email zu den virtuellen Treffen ein und überlegst dir passende Fragen oder Übungen für deine Gründungsmitglieder. Wenn dein Kurs dann startet, sendest du Emails raus, wann genau der Kurs startet mit den Login-Daten deiner Kursplattform oder wo auch immer du deinen Onlinekurs durchführst.

Dann veröffentlichst du Woche für Woche ein neues Modul und sendest eine Email an deine Teilnehmer und Teilnehmerinnnen raus, was sie in welchem Modul erwartet mit dem Link zu der Kursplattform, wo du die Inhalte bereitstellst.

Nachdem du dann deinen kompletten Kurs erstellt und ausgeliefert hast, kannst du überlegen, ob du diesen Kurs dann nochmal überarbeitest. Wenn du das erste Mal einen Onlinekurs erstellst, wirst du sehr viel Wissen und Erfahrung sammeln und es kann gut sein, dass du merkst, dass du einige Dinge beim nächsten Durchgang verbessern möchtest. Gerade das Feedback deiner Teilnehmer und Teilnehmerinnen wird dir zeigen, wo du nochmal dran arbeiten kannst, um noch bessere Ergebnisse für deine Studenten und Studentinnen zu erreichen. Wenn ich an die Beta-Version meines Kurses zurückdenke, dann kann ich dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass es eine Menge an Dingen gibt, die du magst oder die du nicht magst, und zusammen mit dem Feedback, das deine Teilnehmer und TeilnehmerInnen dir geben, wirst du deinen Kurs so optimieren können, dass er das nächste Mal noch mehr flasht. Häufig ist es so, dass es leichter und schneller geht, wenn du deinen Kurs dann überarbeitest.

So, wir haben jetzt über die 6 Schritte gesprochen, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie vorverkaufen kannst. Vielleicht denkst du jetzt, das war eine Menge an Zeug und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das ist der Grund, warum ich die Checkliste erstellt habe, in der ich dich nochmal durch die 6 Schritte führe, wie du deinen Onlinekurs mit der Presell-Strategie vorverkaufen kannst. >> Klicke hier, um dir die Checkliste herunterzuladen. Ich hoffe, du fandest diese Strategie hilfreich.

PS: In meinem Programm „Online Business Creator Academy“ lernst du Schritt für Schritt, wie du deinen Onlinekurs erstellst, bis hin zu den verschiedensten Launch-Methoden.
>> Klicke hier, um mehr ober die OBCA zu erfahren.

Woran du erkennst, dass du bereit bist einen Onlinekurs zu erstellen

Woran du erkennst, dass du bereit bist einen Onlinekurs zu erstellen

Das digitale Lernen ist so gefragt wie nie. Laut einer Studie des Hasso Plattner Instituts im August 2020 gab es einen Zuwachs beim E-Learning von 290%. Prognosen sagen, dass der Markt für Onlinekurse bis 2022 um das Sechsfache wachsen werde.

Einen Onlinekurs zu erstellen hat so viele Vorteile für dich und deine Kunden. Deine Studenten lernen Schritt für Schritt, was du unterrichtest, sie können das Gelernte direkt anwenden, sie können überall lernen und auch zu jedem Zeitpunkt, immer wenn es ihnen am besten gefällt und passt. Du kannst mit einem Onlinekurs viel mehr Menschen helfen, auch überregional. Ein Onlinekurs kann deine Einnahmen ernorm steigern, deine Community wachsen lassen und dich als ExpertIn für dein Thema sichtbar machen, sodass du als Go-To-Person wahrgenommen wirst. Wenn es das ist, was du willst, dann könntest du bereit sein für deinen Onlinekurs. Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass du nicht nur mit den Onlinekursen selbst Geld verdienen kannst, sondern dass du dadurch auch neue 1-zu-1-Coaching-Klienten gewinnen kannst.

Obwohl die Entwicklung eines Onlinekurses es absolut wert ist, so bedeutet die Erstellung und die Vermarktung eines Onlinekurses auch einiges an Aufwand, Zeit und Arbeit. Du musst bereit sein, diese Arbeit und die Energie aufzubringen, um ein Produkt zu erstellen, das es für deine Kunden wert ist, ihr Vertrauen, ihre Zeit und ihr Geld in deinen Kurs zu investieren.

Dieser Artikel wird dir helfen herauszufinden, ob du bereit bist einen Onlinekurs zu erstellen.

Zu jeder Frage findest du meine Einschätzung, die dir hilft, die Frage für dich qualifiziert zu beantworten.

Los geht's:

1) Kennst du dich in einem Fachgebiet gut aus?

Wenn du einen Onlinekurs erstellen möchtest, dann solltest du dich in dem Thema, zu dem du deinen Onlinekurs erstellen möchtest, gut auskennen. Du musst dafür nicht der Experte von allen Experten sein. Dennoch solltest du ein solides Wissen in diesem Fachgebiet haben und in der Lage sein, Ergebnisse für dich selbst oder für andere Menschen zu erreichen. Ein gutes Indiz ist auch, wenn dich Menschen um Rat fragen oder deine Hilfe zu einem bestimmten Thema suchen. Das ist ein Zeichen, dass du als ein Experte für dieses Thema wahrgenommen wirst.

Vielleicht ist es auch so, dass du dir gewünscht hättest, ein spezifisches Wissen zu haben, als du mit deinem Business gestartet bist, das du dir dann über die Jahre selbst angeeignet hast. Wenn du dich in dieser Beschreibung wiederfindest, dann hast du gute Voraussetzungen, um deinen Onlinekurs zu erstellen.

2) Hast du bereits Content, ein Seminar oder einen 1-zu-1-Prozess, den du als Basis für deinen Onlinekurs verwenden kannst?

Ein super Ausgangspunkt für die Onlinekurs-Erstellung ist die Situation, wenn deine Kunden und Interessenten bereits von dir lernen. Dabei ist es egal, ob es über Content läuft, den du auf deiner Website vermittelst oder im Rahmen von Seminaren. Vielleicht hast du ja bereits einen 1-zu-1-Prozess entwickelt, den du immer wieder offline mit deinen Kunden durchführst. Wenn du dich in dieser Beschreibung wiederfindest, dann kann ein Onlinekurs ein guter nächster Schritt für dich sein, um noch mehr Menschen zu helfen.

3) Wirst du bereits für deine Expertise bezahlt?

Du bist haupt- oder nebenberuflich selbständig und hast zahlende Kunden, das heißt dein Können und deine Fähigkeiten sind gefragt. Wenn du bereits offline gebucht bist, dann bringst du die entscheidende Basis mit und die Chancen stehen sehr gut, dass du dein Wissen in einen funktionierenden Onlinekurs bringen kannst, vorausgesetzt die nächste Frage kannst du entsprechend beantworten.

4) Weißt du, wie deine Zielgruppe lernen möchte?

Heutzutage lässt sich fast alles digital lernen, z.B. Ernährungsberatung, Yoga, Sport, Malen, Zeichnen, Musik, Mindsetthemen uvm. Dennoch gibt es Bereiche, in denen Menschen vielleicht doch lieber Präsenzunterricht bevorzugen, wie zum Beispiel beim Gesellschaftstanz. Auch Akupunktur oder Schwimmunterricht sind online keine funktionierenden Bereiche. Prinzipiell willst du dir die Frage beantworten: Wie möchte deine Zielgruppe lernen? Vielleicht spielt dabei auch das Alter Deiner Zielgruppe eine Rolle oder ob sie Zugang zu einem Computer hat. Wenn du weißt, dass deine Zielgruppe auch digitale Angebote nutzt, dann solltest du die Möglichkeit ergreifen, dein Wissen in Form eines Onlinekurses weiterzugeben.

Falls du darüber nachdenkst einen Onlinekurs zu erstellen, möchte ich dich herzlich zu meiner neuen Masterclass einladen. Klicke hier, um dir einen der limitierten Plätze zu sichen.

5) Hast du eine Website?

Deine Website ist das digitale Zuhause für dein Business. Wer keine Website hat, der existiert heutzutage nicht. Ich sage nicht, dass es unmöglich ist ohne Website zu starten, aber es ist ungleich schwieriger ein erfolgreiches Onlinebusiness aufzubauen. Idealerweise hast du eine Website mit einem Blog, Vlog oder Podcast. Aus meiner Sicht ist eine Website ein unverzichtbares Asset, wenn du es wirklich ernst meinst und ein Onlinebusiness aufbauen willst. Was heißt das konkret für dich? Obwohl es möglich ist, ohne Website zu starten und einen Onlinekurs zu erstellen, so brauchst du dennoch zeitnah eine Website, um dein Onlinebusiness auf solide Beine zu stellen.

6) Hast du eine Social Media Präsenz?

Ein wichtiger Punkt im Aufbau deines Onlinebusiness ist das Thema Social Media. Die meisten Menschen halten sich online in den Sozialen Netzwerken auf, deshalb geht es nicht ohne Social Media. Du musst nicht auf allen Kanälen präsent sein, aber in einem Social Media Kanal solltest du angemeldet und aktiv sein, wenn du einen Onlinekurs erstellen und verkaufen möchtest. Du brauchst nicht Tausende Follower, sondern eine Community, die dir vertraut. Mit der Zeit wirst du auch durch den Onlinekurs und die sich daraus ergebenden Aktivitäten mehr Follower aufbauen. Wenn du noch keine Social Media Präsenz hast, solltest du zunächst an diesem Thema arbeiten. Wenn du bereits eine kleine aber feine Social Media Präsenz hast, dann kannst du das Thema Onlinekurs-Erstellung angehen.

7) Hast du eine Email-Liste?

Jetzt sagst du vielleicht: Simone, ich habe keine Email-Liste. Brauche ich wirklich eine E-Mail-Liste, wenn ich einen Onlinekurs erstellen möchte? Mein Antwort lautet: Jein. Was heißt das konkret? Wenn du eine Social Media Präsenz hast aber noch keine Email-Liste, dann kannst du bereits einen Onlinekurs erstellen und vermarkten. Dennoch willst du “in the long run” natürlich eine Email-Liste aufbauen, denn über diese Liste hältst du die Verbindung zu deiner Community, du baust Vertrauen auf und Vertrauen ist die Basis für den Verkauf. Doch beides kann auch Hand in Hand gehen, denn wenn du einen Onlinekurs erstellst und launchst, dann führt dieser Prozess automatisch dazu, dass deine Email-Liste wächst. Obwohl eine Email-Liste, ganz gleich wie klein sie ist, eine gute Voraussetzung für die Vermarktung deines Onlinekurses ist, so ist sie nicht zwingende Voraussetzung für deine Onlinekurs-Erstellung. Die Onlinekurs-Erstellung kann mit dem Aufbau deines Email-Verteilers im Gleichschritt geschehen.

8) Bist du bereit, deinen Onlinekurs aktiv zu vermarkten?

Erstelle einen Onlinekurs und er verkauft sich praktisch von selbst! Diese Aussage ist ein Mythos. Jedes Produkt, jeder Service und damit auch jeder Onlinekurs muss vermarktet werden, wenn du ihn verkaufen möchtest. Das ist ein ganz normaler Prozess, der Teil eines jeden Business ist. Dein Onlinekurs kann noch so gut sein, wenn du kein oder falsches Marketing machst, dann wirst du deinen Kurs nicht verkaufen. Der Erfolg eines Onlinekurses hängt davon ab, wie gut das Marketing ist und wie sehr der Onlinekurs in der Lage ist den Teilnehmern Ergebnisse zu bringen. Somit ist der Wille und die Bereitschaft den Kurs wirklich aktiv zu vermarkten ein Erfolgsbaustein für den Aufbau eines erfolgreichen Online-Business. Du willst lernen, wie du deinen Kurs launchst und auch verkaufst. Deine Bereitschaft den Kurs zu vermarkten hat direkten Einfluss darauf, welche Einnahmen du mit deinem Kurs generieren kannst. (Wenn du bereit bist, dir das Wissen anzueignen, das man braucht, um den Onlinekurs aktiv zu vermarkten, dann bist du bereit für einen Onlinekurs.)

9) Bist du bereit, Zeit und Arbeit in das Projekt zu stecken, um dein Business auf ein neues Level zu heben?

Mit einem Onlinekurs kannst du viel Geld verdienen. Doch ohne Zeit und Arbeit funktioniert das nicht. Das heißt, wenn du einen erfolgreichen Onlinekurs erstellen und vermarkten möchtest, dann investierst du Zeit und Arbeit in dich und deine Zukunft. Du kannst der „Zeit-gegen-Geld-Falle“ entkommen und langfristig gesehen mehr Einnahmen, mehr Freizeit und mehr Freiheit gewinnen, aber das geht nicht von heute auf morgen und das bedeutet auch nicht, dass du nicht mehr arbeiten musst. Ein Onlinebusiness aufzubauen braucht Zeit und kann auch erstmal bedeuten, dass du mehr arbeitest. Bevor du ernten kannst, musst du sähen. Aber alles fängt an mit dem ersten Schritt und dem Versprechen an dich, dass du bereit bist die Arbeit zu machen, um in dein erfolgreiches zukünftiges Selbst zu investieren.

10) Hast du selbst schon einen Onlinekurs gekauft und daran teilgenommen?

Das ist eine wichtige Frage, denn um einen Onlinekurs zu erstellen ist es sehr hilfreich, bereits selbst Erfahrungen als Onlinekurs-Teilnehmer gesammelt zu haben. Es geht darum, dass du in dich investierst und weißt, wie sich das anfühlt. Du willst erleben, wie es ist Teilnehmer zu sein. Du willst Erfahrungen sammeln, wie andere online unterrichten und verstehen, was für dich funktioniert und was nicht. Wenn du selbst noch nicht an einem Onlinekurs als Teilnehmer dabei warst, ist es schwieriger einen eigenen erfolgreichen Onlinekurs zu erstellen.

11) Möchtest du sichtbarer werden und mit deinem Business einen größeren Einfluss haben?

In deiner Region kennt man dich und schätzt man deine Expertise. Du bist an dem Punkt angekommen, an dem du dir wünschst, auch überregional oder sogar international tätig zu sein. Du möchtest mehr Menschen helfen und als Expertin sichtbarer werden. Du bist bereit und wünschst dir, einen größeren Einfluss zu haben. Wenn du dich in dieser Aussage wiederfindest, dann ist die Erstellung eines Onlinekurses dein nächster logischer Schritt.

12) Willst du dein Business skalieren?

Die Zeit ist begrenzt. Wenn wir mehr verdienen möchten, haben wir als Selbständige im Grunde genommen zwei Möglichkeiten: Wir können mehr Kunden annehmen oder unsere Preise erhöhen. Doch beide Modelle stoßen an ihre Grenzen. Wir haben nur ein bestimmtes zeitliches Kontingent zur Verfügung und auch der Preis ist nicht beliebig steigerbar. Daher ist die Frage: Wie kannst du mehr Einnahmen generieren, mehr Kunden gewinnen, obwohl du nicht mehr Zeit zur Verfügung hast? Wenn du an diesem Punkt angelangt bist, dann kommst du ziemlich schnell beim Thema Skalierbarkeit deines Business an. Eine gute Möglichkeit dein Business zu skalieren bieten Onlinekurse, denn du kannst gleichzeitig 100 und mehr Leuten weiterhelfen, ohne mehr Zeit dafür zu investieren.

Fazit

Die Digitalisierung schreitet immer schneller voran, deshalb ist es wichtig, nach Wegen zu suchen wie du dein Business digital besser aufstellen kannst. Der beste Zeitpunkt mit deinem Onlinekurs zu starten war gestern, der zweitbeste Zeitpunkt ist heute. Wenn du die meisten dieser Fragen mit Ja beantwortet hast, dann bist du bereit, deinen eigenen Onlinekurs an den Start zu bringen.

Alles Gute für Dich.

Bis bald, tschüß, ciao

Wie Du mehr Zeit für Deine Onlinekurs-Erstellung gewinnst mit dieser genialen 3-Schritt-Methode

Wie Du mehr Zeit für Deine Onlinekurs-Erstellung gewinnst mit dieser genialen 3-Schritt-Methode

Tick, tick, tick … wie schnell ist der Tag vorbei. Jeder hat die gleiche Zeit zur Verfügung. Warum schaffen es einige, ihre Träume zu verwirklichen und andere nicht? Ich hatte neulich diese Frage in meiner Community gestellt: „Was hält Dich davon ab, einen Onlinekurs zu starten?“ Eine der Antworten lautete: „Die Zeit“.

Richtig ist, dass der Aufbau eines Onlinebusiness Zeit benötigt, aber was benötigt keine Zeit? Die Frage ist also nicht, ob Du die Zeit hast, sondern wie Du die Zeit, die Du hast, verwendest. Wenn Du einen Traum hast, wenn Du ein erfolgreiches Business aufbauen möchtest, wenn Du viel Geld verdienen möchtest, wenn Du einen größeren Einfluss haben möchtest, wenn Du Dir wünschst erfolgreicher zu sein, dann benötigst Du Zeit, um die Arbeit zu machen, damit Du dieses Ziel verwirklichst. So ist es auch, wenn Du einen erfolgreichen Onlinekurs erstellen möchtest, der Dir langfristig gesehen höhere Einnahmen generiert und Dir mehr Freiheit bringt.

Die Frage ist also: Wie findest Du Zeit, um Deinen Onlinekurs zu erstellen, obwohl Du ein laufendes Business hast?

In diesem Artikel möchte ich Dir eine einfache 3-Schritt-Methode zeigen, wie Du mehr Zeit findest für Deine Onlinekurs-Erstellung, die ich selbst nutze, um effektiv zu arbeiten und jeden Tag etwas für mein großes Ziel zu tun.

„Commitment leads to action. Action brings your dream closer“

Marcia Wieder

Los geht es mit dem 1. Schritt:

1) Zeit gewinnen durch Gedanken aufräumen

Eigentlich willst Du gerade konzentriert an einer Idee, einem Konzept für Dich oder Deinen Kunden arbeiten. Du hast Word geöffnet und schaust auf das, was Du bis jetzt geschrieben hast. Dein Blick wandert auf den Schreibtisch, überall liegt etwas rum, Zettel, Notizen, Tassen, Kalender, Ordner, Handy. Vielleicht denkst Du Dir „Ich müsste eigentlich aufräumen.“ Dann fällt Dir ein, was Du heute noch alles erledigen willst, vielleicht denkst Du auch an einen Kunden, über den Du Dich geärgert hast oder der nicht rechtzeitig zahlt. Du schaust auf Dein Konzept, schreibst ein bisschen was und schon wieder schweifen Deine Gedanken ab. Du denkst an die aktuelle Situation und es tauchen auf einmal Sorgen auf, um Dein Business, Deine Eltern oder Kinder. Wenn da nicht die Angst und die Ungewissheit wäre, wie es weitergeht, wann wohl alles wieder ins Lot kommt. Jetzt findest Du wieder zurück zu Deinem Thema, aber so richtig voran kommst Du auch nicht. Am Ende des Tages fühlst Du Dich erschöpft und denkst Dir: Ich hab den ganzen Tag gearbeitet und irgendwie nichts geschafft.

Das ist eine unbefriedigende Situation, die Dich viel Zeit kostet. Es ist schwierig, sich zu konzentrieren und effizient zu arbeiten, wenn all diese Gedanken Dich ablenken. Deshalb willst Du für Ordnung sorgen, sowohl im Äußeren als auch im Inneren.

Denn unsortierte Gedanken klauen Dir wertvolle Zeit, weil Du Dich nicht vollständig auf Dein Thema konzentrieren kannst. Diese Unordnung im Außen und Innen sorgt dafür, dass Du ineffizient arbeitest.
Für das Aufräumen Deines Schreibtisches brauchst Du meine Hilfe nicht. Aber für das Aufräumen Deiner Gedanken möchte ich Dir diese kleine aber mächtige Übung an die Hand geben.

Wie funktioniert der erste Schritt dieser Methode?

Du nimmst Dir 10 bis 15 Minuten Zeit und schreibst Dir alles auf, was Du denkst. Alles, was gerade in Deinem Kopf ist, lässt Du raus. Schreib alle Gedankenfetzen, Ärger, Ängste und Sorgen auf, ohne Unterbrechung, bis alles einmal raus ist aus Deinem Kopf. All diese Dinge binden Kapazitäten, die Dich ablenken.

Wenn Du alles aufgeschrieben hast, prüfst Du, was Du davon nicht beeinflussen kannst. Du markierst diese Sätze mit einem Haken. Dann prüfst Du, welche Dinge Du selbst aktiv beeinflussen kannst. Diese Sätze unterstreichst Du und markierst sie mit einem grünen Punkt.

Anschließend entscheidest Du Dich dafür, alles bewusst loszulassen, was Du nicht beeinflussen kannst. Mit allem, was Du beeinflussen kannst, erstellst Du eine neue Liste – Deine „grüne Liste“.

Dann geht es weiter mit dem nächsten Schritt:

2) Große Ziele priorisieren durch Deine Fokusliste

Jeden Tag arbeitest Du an einer Vielzahl von verschiedenen Dingen, Du telefonierst, Du beantwortest Emails, führst Gespräche, erstellst Angebote, bereitest Dinge vor, arbeitest an Kundenaufträgen und so weiter. Du bist den ganzen Tag gut ausgelastet und beschäftigt. Die Frage ist nun: Hast Du heute nur an Dingen gearbeitet, die Dich beschäftigen, oder hast Du Dir Zeit genommen, an Deinen großen Zielen zu arbeiten? Wenn Du die letzte Teil-Frage mit „Nein“ beantwortet hast, dann wird es Zeit für die nächste Übung. Diese Dir hilft Dir, Dich auf Deine wichtigen Ziele zu fokussieren.

Wie funktioniert der zweite Schritt dieser Methode?

Du nimmst Dir wieder 10 bis 15 Minuten Zeit. Nimm Deine „grüne Liste“ aus der vorhergehenden Übung zur Hand und überlege Dir, ob es noch große Ziele gibt, die Du auf dieser Liste ergänzen möchtest. Ergänze die Liste nur dann, wenn Dir etwas wirklich wichtig ist, z.B. aus den Bereichen Business, Persönlichkeit, Gesundheit, Familie oder Freundschaft, das noch auf dieser Liste fehlt.

Als nächstes erstellst Du Deine Fokusliste. Das ist Deine Liste mit den 10 wichtigsten Zielen. Diese Liste hilft Dir, den Fokus darauf zu richten, was Du wirklich erreichen möchtest. Das heißt, Du wählst aus der „grünen Liste“ nur 10 Punkte aus, die Dir wirklich wichtig sind. Es kann sein, dass Du Punkte von der „grünen Liste“ positiv reframen möchtest, das heißt zum Beispiel, wenn Du auf der „grüne Liste“ stehen hast „Angst eine gute Chance zu verpassen, wenn ich meine Leistung nicht digital anbiete“, dann schreibst Du auf die Fokusliste „Onlinekurs erstellen“. Wenn darauf steht „Angst nicht genug zu verdienen“, dann schreib auf die Fokusliste „neue Wege finden Geld zu verdienen“. Oder wenn darauf steht „Gefühl nicht gut genug zu sein“, dann schreibst Du auf die Fokusliste „Übungen für den Selbstwert machen“. Noch ein letztes Beispiel: Wenn drauf steht „nicht wissen, wo ich anfangen soll beim Thema X,Y, Z“, dann schreibst Du auf Deine Fokusliste „Weiterbilden zum Thema X, Y, Z“.

Diese 10 Fokusthemen willst Du dann noch in die richtige Reihenfolge bringen, vom wichtigsten Ziel zum weniger wichtigen.

Kommen wir jetzt zum letzten Schritt dieser Methode.

Auf diesem Foto siehst von oben auf einen Schreibtisch, auf dem ein Laptop mit Händen zu sehen ist und ein Tee-Tasse. Auf dem Bild steht der Text So findest du mehr Zeit für deine Onlinekurs-Erstellung ohne dich zu verzetteln

3) Produktiver werden durch das Zeitwächter-System

Die Zeit kann nichts dafür, wie Du sie verbringst. Du entscheidest, wie Du Deine Zeit nutzt. Du kannst Netflix schauen oder Dich weiterbilden. Du kannst Dich von jeder Email oder von jedem Anruf unterbrechen lassen, oder Zeitfenster für diese Tätigkeiten einrichten. Du kannst Dich mit eiligen Dingen beschäftigen, die Dich nicht weiterbringen, oder an Deinem großen Traum arbeiten. Du hast die Wahl.

Vielleicht kennst Du den Begriff „Zeitwächter“ aus der Gruppenarbeitsmethodik. Das ist die Person, die darauf achtet, dass die Zeit eingehalten wird, dass jeder eine bestimmte Redezeit erhält, dass die Zeit eingehalten wird, die man für die jeweilige Aufgabe vorgesehen hat. Der Zeitwächter erstellt den Zeitplan, sorgt für das Einhalten von Pausen, kurzum: Er kümmert sich darum, wie die Zeit genutzt wird.

Schauen wir uns das in der Umsetzung an:

Wie funktioniert der dritte Schritt dieser Methode?

Du nimmst Dir ein Blatt Papier oder öffnest ein Worddokument.

Du wählst die 3 wichtigsten Themen Deiner Fokusliste aus und schreibst sie in das Dokument oder auf das Blatt Papier. Jetzt überlegst Du, welche 3 Aufgaben Du heute machen kannst, um an diesen Zielen zu arbeiten.

Dann planst Du Deinen Tag vor. Das heißt: Du schreibst Dir senkrecht die Uhrzeit auf, z.B. von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr, das heißt jede Stunde listest Du auf. Jetzt überlegst Du Dir, welche Dinge Du heute erledigen willst, und planst ein, wieviel Zeit Du für welche Aufgabe benötigst. Denk daran, auch die 3 Aufgaben einzuplanen, die Dich dem Ziel auf Deiner Fokusliste näher bringen. Auch die Pausen willst Du einplanen: Wann machst Du Mittagspause, wann machst Du kleinere Erholungspausen, von wann bis wann bist Du unterwegs, wann machst Du Feierabend, wann machst Du Sport usw. Das heißt, auf dieser Liste planst Du Deinen ganzen Tag vor.

Das ist der Teil dieser 3-Schritt-Methode, den Du ab jetzt jeden Tag machst. Du erstellst die Liste morgens, bevor Du mit Deiner Arbeit beginnst. Du wirst sehen, Du bekommst ein besseres Zeitgefühl für Deine Tätigkeiten. Du tust jeden Tag etwas für Deine großen Ziele. Meist ist es so, dass wenn wir uns vornehmen, etwas in einer bestimmten Zeit zu schaffen, dass wir in etwa auch so viel Zeit für die Erledigung dieser Aufgabe benötigen. Manchmal brauchst Du etwas mehr Zeit, manchmal etwas weniger. Wenn Du diese Methode über einen längeren Zeitraum anwendest, wirst Du immer besser darin Deine Zeit einzuschätzen.

Überlege Dir auch, ob Du möglicherweise bestimmte Zeiträume einrichtest, in denen Du Deine Emails checkst und beantwortest. Vielleicht möchtest Du auch Zeitfenster für Deine telefonische Erreichbarkeit einrichten. Denn jedes Mal, wenn wir aus einer Aufgabe herausgerissen werden, kostet es Zeit, uns wieder in diese Aufgabe hineinzuarbeiten. Versuche Ablenkungen zu minimieren und werde zum Wächter über Deine Zeit.

Fazit

Mit dieser Methode schaffst Du es, produktiver zu werden und vor allem jeden Tag Deinen großen Zielen näher zu kommen, sodass du mehr Zeit findest an deiner Onlinekurs-Erstellung zu arbeiten. Weitere Tipps zum Thema Produktivität findest Du auch in diesem Artikel. Wenn Du planst, einen Onlinekurs zu erstellen, dann ist das eine großartige Methode, die Dir Extra-Zeit verschafft, weil Du sie einplanst und dennoch Dein Hauptbusiness nicht vernachlässigst. Große Dinge entstehen nicht über Nacht, sie sind die Folge von vielen kleinen Schritten. Ich hoffe, dass Dir diese Methode gefällt und Du sie ausprobierst. Lass gern einen Kommentar da oder teile diesen Beitrag, wenn Dir dieser Tipp gefallen hat. (Du möchtest ein Thema für deinen Onlinekurs finden? Dieser Blogartikel hilft dir mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, sodass du das richtige Onlinekurs-Thema findest.)

Alles Gute für Dich.

Bis bald, tschüß, ciao

Wenn Du auf der Suche nach den richtigen Technik-Tools bist für Deine Onlinekurs-Erstellung, dann lade Dir das 7-seitige kostenlose PDF mit den Insider-Tool-Tipps herunter.

6 simple Tools, mit denen Du professionelle Videos für Deinen Onlinekurs produzierst

6 simple Tools, mit denen Du professionelle Videos für Deinen Onlinekurs produzierst

Du möchtest direkt professionelle Videos für Deinen Onlinekurs erstellen? Dafür gibt es eine Vielzahl an Programmen, die relativ einfach anzuwenden sind. Sogar mit kostenlosen Tools kannst Du schon einen ganz passablen und professionellen Look mit Deinen Videos erzeugen. Wenn Du noch eine Stufe weiter gehen möchtest, dann ist es empfehlenswert, auf ein kostenpflichtiges Programm zu setzen. Die hier im Beitrag vorgestellten Programme sind, wie ich finde, sehr leicht und intuitiv zu bedienen.

 

Lerninhalte für Deinen Onlinekurs erstellen

Vermutlich wirst Du in Deinem Onlinekurs die Lerninhalte digital aufbereiten oder Du möchtest zeigen, wie bestimmte Programme funktionieren. Um diese Inhalte, wie zum Beispiel eine Powerpoint- oder Keynotepräsentation für Deinen Kurs zu rekorden, brauchst du eine Screencapture-Software.

Gleichzeitig oder alternativ wirst Du vielleicht auch Dich selbst aufnehmen und Deine Lehrinhalte in die Kamera sprechen, wie z.B. für ein Willkommensvideo. Für diesen Fall benötigst Du eine Filmbearbeitungssoftware. Das ist jetzt vielleicht erstmal ein Wort, das Dir etwas Ehrfurcht einflößt, aber da gibt es mittlerweile tolle Software auf dem Markt, die sich intuitiv bedienen lässt.

 

Was erfährst Du in diesem Beitrag?

In diesem Beitrag möchte ich Dir verschiedene Programme vorstellen. Angefangen von einer einfachen und kostenlosen Möglichkeit, wie Du Deinen Bildschirm aufnehmen kannst, über die Videobearbeitungssoftware und kombinierte Softwarelösungen, mit denen Du beides direkt mit einer Software lösen kannst.

1) Software für Dein Screenrecording / Bildschirmaufnahmen

>> Quicktime

Als ich meinen ersten Onlinekurs erstellt habe, habe ich meine Keynotepräsentation mit der Software Quicktime aufgenommen. Nach der Aufnahme habe ich diese mit einer Videosoftware bearbeitet, das heißt ich habe Versprecher rausgeschnitten und den Anfang und das Ende gekürzt, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.

Wenn Du am Mac arbeitest, ist das schon eine ganz simple Methode, um Deine Lehrinhalte professionell aufzunehmen. Allerdings wird die Datei in einer sehr hohen Auflösung aufgenommen, weshalb Du den Film vermutlich nach der Bearbeitung im Videoprogramm verkleinert ausgeben solltest, da Du sonst sehr lange für den Upload brauchst und beim Betrachten auch möglicherweise zu lange buffern muss, was für unnötige Wartezeiten sorgt.

>> Loom

Mit Loom kannst Du ebenfalls schnell und einfach Deinen Bildschirm aufnehmen. Loom gibt es als Chrome-Extension. In der kostenlosen Version kannst Du einfache Screen- und Kamera-Aufnahmen machen. Bei der Pro- oder Business-Version hast Du dann noch erweiterte Funktionen. Für die einfache und schnelle Aufnahme reicht hier die kostenlose Version für meinen Geschmack vollkommen aus.

Du lädst Dir einfach die Chrome-Extension runter, dann erscheint oben rechts in Deinem Browserfenster ein kleines rotes Icon. Wenn Du auf dieses Icon klickst, kannst Du Dich einloggen. Am besten nutzt Du hier Deinen Google-Zugang. Das coole bei Loom ist, dass Du wählen kannst, ob Du nur den Bildschirm, nur die Kamera oder beides für die Aufnahme ansteuern möchtest. Bei letzterem bist du dann während der Bildschirmaufnahme gleichzeitig im runden Fenster zu sehen. Du kannst die Videos direkt über Loom teilen, trimmen und downloaden. Für eine erweiterte Bearbeitung brauchst Du dann doch eine Videobearbeitungssoftware, je nachdem, was Du noch an Deinem Video verändern möchtest.

Links:

>> Zoom

Eine weitere Möglichkeit ist es, Deine Präsentation über Zoom zu halten und diese von Zoom rekorden zu lassen. Hier kannst Du dann ebenfalls wieder entscheiden, ob Du Dein Bild parallel zur Bildschirmaufnahme einblenden möchtest oder nicht. Das Zoom-Video möchtest Du dann nochmal mit einer Videobearbeitungssoftware optimieren, da Du vermutlich den Anfang und das Ende des Videos kürzen oder Versprecher rausschneiden möchtest.

Links:

2) Videobearbeitungs-Programm für Deinen Onlinekurs

Kommen wir nun zum Thema Videobearbeitung. Ich möchte Dir hier eine einfache Software vorstellen, die ich sehr intuitiv zu bedienen finde.

>> Wondershare Filmora9

Die Software Wondershare Filmora9 ist eine Videobearbeitungssoftware. Sie bietet neben der einfachen Bedienung einige coole Effekte. Du kannst das Video nicht nur schneiden oder trimmen, sondern auch ein Vielzahl von Effekten anwenden, Texte und Overlays einblenden oder Übergänge einfügen. Sie bietet Dir sogar lizenzfreie Musik, Bilder oder Videosequenzen. Allerdings wird in der kostenlosen Version im Video ein Wasserzeichen von Filmora eingefügt. Für die Videos Deines Onlinekurses empfehle ich Dir, lieber die Software zu erwerben. Das sind aktuell 59,99 € für eine lebenslange Nutzung.

3) Kombinierte Screenrecording und Videobearbeitungs-Programme für Deinen Onlinekurs

Als nächstes möchte ich Dir zwei Programme vorstellen, mit denen du sowohl Bildschirmaufnahmen machen und das Video noch schick bearbeiten kannst.

>> Movavi

Bei Movavi kannst Du sowohl den Bildschirm aufnehmen als auch die Aufzeichnung im Videoprogramm bearbeiten. Das Programm ist leicht und intuitiv zu bedienen. Bei der Bildschirmaufnahme kannst Du definieren, dass der Cursor farbig markiert oder auf Klick farbig hinterlegt wird. So fällt es Deinen Kursteilnehmern leichter Dir zu folgen. Insgesamt ist das Tool ganz solide. Es bietet einige Videoeffekte, Beschriftungsmöglichkeiten und Filter an und ist, wie ich finde, sehr einfach zu bedienen.

Du kannst das Tool zunächst kostenlos testen. Wenn Du es Dir gefällt und Du es tatsächlich einsetzen möchtest, musst Du die Lizenz erwerben. Die Software ist mit einem Preis von um die 35 bis 50 € vergleichsweise günstig, d.h. im Vergleich zu Camtasia, der Software, die ich Dir als nächstes vorstelle.

>> Camtasia®

Dieses Tool ist wesentlich umfangreicher als das zuvorgenannte und bietet alle Funktionen, die Du für die Erstellung von Lernvideos brauchst. Du kannst mit Camtasia sowohl den Bildschirm aufnehmen, als auch Dein Video bearbeiten und veröffentlichen. Hier hast Du mehr Auswahl bei den Cursor-Markierungen, d.h. Du kannst den Mauszeiger u.a. farbig markieren oder anwählen, dass etwas vergrößert dargestellt wird.

Es gibt verschiedenste Gesteneffekte, Übergangseffekte, Animationen, Du kannst Teilbereiche Deines Videos verschwommen darstellen, um beispielsweise Passwörter im Lernvideo nicht anzuzeigen. Du kannst auch Quizzes einbauen.

Camtasia kommt mit einer umfangreichen Bibliothek mit animierten Hintergründen, Bauchbinden für das Einblenden von Infos, Intros, Outros, Symbole und auch Musik. Das Tool ist mit um die 260 € etwas teurer als die zuvor dargestellten, bietet aber tolle Möglichkeiten, professionelle Lernvideos zu erstellen.

Fazit

 Die Entscheidung für eine der oben vorgestellten Softwares richtet sich nach Deinem Budget und Anwendungsfeld. Für ein einfaches Aufnehmen Deiner Präsentation und Trimmen reichen Loom oder Quicktime in Verbindung mit Filmora völlig aus. Ist es Dir wichtig darzustellen, dass der Cursor-Klick markiert wird und hast Du nur ein kleines Budget zur Verfügung, ist Movavi eine gute Wahl. Wenn Du etwas mehr Effekte wünschst und die Videos für Deinen Onlinekurs professioneller gestalten möchtest, empfehle ich Dir Camtasia. Das ist auch mein persönlicher Favorit, da Du hier alles in einem Tool findest, was Du brauchst, um schöne Lernvideos zu erstellen.

Die mit * markierten Links auf dieser Seite sind Affiliate Links. Das heißt, wenn Du über diesen Link ein Produkt kaufst, bekomme ich eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis nicht. Im Vorhinein möchte ich mich bei Dir dafür bedanken.